Außenarbeiten

Nachdem im Innenbereich vor dem Einzug schon einiges zu tun war, ging´s um das Haus erst richtig los. Allerdings erst nach dem Einzug, wobei außen eigentlich alles noch zu machen war und nur die Disteln gediehen in unserem "Garten".

Gartentreppe

Der Erste Teil der Außenarbeiten betraf zusammen mit der Natursteinmauer die Außentreppe. Da unser Haus am Hang gebaut ist geht´s außen ca. 1 Stockwerk nach unten.

Natursteinmauern

Um den Hang abzustützen haben wir uns für Natursteinmauern entschieden, da es einfach harmonischer aussieht und wir die Natursteinmauer später begrünen können.

Die letzte Natursteinmauer um die Kellerterrasse wurde in Eigenregie gebaut, was aufgrund der Schwere der Granitblöcke nicht ganz so einfach war.

Erdarbeiten

Die abschließenden Erdarbeiten finden erst nach der Hausübergabe statt.

Kelleraußendämmung und Putzarbeiten

Die Kelleraußendämmung ist nicht Bestandteil des Schwörer-Angebotes, sondern des Angebotes des Erdbauers. Die Putzarbeiten wiederum müssen komplett separat beauftragt werden, ebenso wie die Sockeldämmung.

Entwässerungsrinne

Da wir mit dem Erdniveau etwas höher gegangen sind. Normalerweise beginnt das Gelände ums Haus ca. 30 cm unter dem Hausabschluss, musste um das Haus herum eine Entwässerungsrinne gebaut werden.

Terrasse

Die Terrasse war ein Heidenstück Arbeit. Vom Erdbauer wurde das Gelände schon entsprechend vorbereitet und verfestigt. Zur besseren Abgrenzung der Terrasse vom Rasen haben wir zuerst die komplette spätere Terrasse mit Tiefbordsteinen eingefasst. Danach mussten ca. 100 Punktfundamente gesetzt werden auf denen die spätere Unterkonstruktion aufliegen würde. Die Unterkonstruktion besteht aus Balken aus demselben Holz wie die Terrasse. Zusätzlich haben wir zwischen die Balken Moosgummi gepackt, um erstens Unebenheiten auszugleichen und zweitens zu verhindern, dass Holz auf Holz aufliegt, was die Standfestigkeit verbessern sollte. Das ganze wurde dann noch mit Unkrautvlies und einer Schicht Kies bedeckt. Und zu guter Letzt kam die Terrasse 5m x 8m also 40 m² aus Massaranduba. Jede Diele wurde alle 50 cm mit speziellen Terrassenschrauben befestigt, wobei die Löcher alle vorgebohrt werden mussten, da das Holz extrem hart ist. Alles in allem haben wir zu zweit dafür 2 Wochen benötigt.

Bepflanzung

Die Planung der Bepflanzung zog sich eine Weile. Von der Gärtnerei wurde uns angeboten eine entsprechende Planung zu machen. Als ersten Schritt wurde uns ein Katalog mit diversen Pflanzen zur Verfügung gestellt. Aus diesem suchten wir uns Pflanzen aus die uns gefallen. Dies hatte nur den Zweck, dass die Gärtnerin eine Gefühl dafür bekommt was uns gefällt und was nicht. Bei einem weiteren Termin brachten wir dann Fotos des Geländes und einen Lageplan mit und mit diesen Infos konnte dann ein Bepflanzungsplan erstellt werden, welcher dann noch einmal besprochen wurde. Es war an für sich schon faszinierend über was man sich hierbei alles Gedanken machen kann um zu einer harmonischen Bepflanzung zu kommen, es gab dabei Punkte die hätten wir nie und nimmer berücksichtigt. Z.B. Pflanzen zu kombinieren die unterschiedliche Blütezeiten haben, so dass quasi irgendwo immer etwas blüht... Eine Umsetzung des ganzen war sowieso erst für November geplant, bis dahin wurde das Thema dann wieder auf Eis gelegt.

Im November schließlich wurden dann die entsprechenden Pflanzen, etwas durch uns abgeändert, zum Teil bestellt und gepflanzt. 

Die Lieferung erfolgte in 2 Chargen. Zuerst die diversen Büsche die später mal eine Sichtbegrenzung aufs Grundstück als Hecke bilden sollen und in einer weiteren Lieferung dann die Bäume und weitere Heckensträucher.

Regensammler

Beim Regensammler haben wir uns für eine 300 Liter Amphore entschieden. Für die Regentonne an sich mussten wir zuerst ein Podest bauen, ansonsten fand ich den Wasserhahn etwas zu tief, außerdem bot sich das aufgrund der Schräge an.

Terrasse Keller

Vor dem Keller ist die zweite Terrasse, nicht 5 x 8 m wie die vor dem Wohnzimmer, aber immerhin 2,5 x 6 m also auch nicht ganz so klein. Aufgrund der Kesselartigen Lage und der Gefahr, daß sich dort bei Starkregen das ganze Wasser sammelt, haben wir uns dazu entschieden die Terrasse auf Stelzen zu setzen. Spezielle Stelzlager waren mir aber zu teuer, deswegen sind es Punktfundamente auf billigen Plattenlagern geworden und 2 cm dickes Feinsteinzeug. Jetzt sind die Terrassenplatten ca. 10 cm über dem Boden und unter den Platten ist genug Hohlraum, wo sich Wasser sammeln kann. Außerdem ist unter den Platten noch ein Ablauf versteckt, so sollte nichts mehr passieren können.

Pflasterarbeiten

Die beiden Podeste an der Außentreppe die vom EG in den Keller führt mussten noch gepflastert werden. Dies haben wir mit den kleinsten Granitsteinen die im Baumarkt verfügbar waren durchgeführt.

Gartenhaus

Abstellraum im Carport